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Wunschkennzeichen für Oldtimer - Alle Zulassungsbezirke in Deutschland möglich!

Kennzeichenkürzel und Wunschkombination eintragen. Das "H" am Ende gilt als volles Zeichen.


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4. Oldtimer bequem zulassen

Mit dem H-Schild, dem Oldtimergutachten und der PIN das Fahrzeug beim zuständigen Straßenverkehrsamt zulassen.

Das sagen unsere Kunden:

Die strengen Voraussetzungen für das H-Kennzeichen

Das H-Kennzeichen (Historienkennzeichen) ist eine amtliche Auszeichnung für klassische Fahrzeuge, die der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen. Die Zuteilung ist in § 9 Abs. 1 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) geregelt. Um das begehrte "H" am Ende des Wunschkennzeichens tragen zu dürfen, muss dein Fahrzeug harte Kriterien erfüllen:

  • Fahrzeugalter: Die Erstzulassung des Fahrzeugs muss auf den Tag genau mindestens 30 Jahre zurückliegen.
  • Oldtimergutachten: Du benötigst zwingend ein Gutachten nach § 23 StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung), das von einem amtlich anerkannten Sachverständigen (z.B. TÜV, DEKRA, GTÜ) ausgestellt wird.
  • Zustand: Das Fahrzeug muss sich in einem guten, weitestgehend originalen oder zeitgenössisch restaurierten Erhaltungszustand befinden. Gravierende Umbauten, die nicht in die Epoche des Fahrzeugs passen, führen zur Verweigerung des Gutachtens.

Warum lohnt sich das H-Kennzeichen? Steuern und Privilegien

Die Mühe für das Oldtimergutachten zahlt sich schnell aus, da der Gesetzgeber historische Fahrzeuge bewusst entlastet. Neben dem emotionalen Wert eines echten Klassikers bringt das H-Kennzeichen handfeste finanzielle und praktische Privilegien:

  • Pauschale Kfz-Steuer: Unabhängig von Hubraum und Schadstoffausstoß zahlst du für einen PKW mit H-Kennzeichen eine pauschale Jahressteuer von aktuell 191,73 Euro (bei Motorrädern 46,02 Euro). Besonders bei großvolumigen Motoren ohne Katalysator ist die Ersparnis enorm.
  • Günstige Versicherungen: Viele Versicherer bieten spezielle, stark rabattierte Oldtimer-Tarife an, wenn das Fahrzeug ein H-Kennzeichen trägt und als Zweitwagen genutzt wird.
  • Umweltzonen-Befreiung: Anerkannte Oldtimer genießen einen Sonderstatus und dürfen ohne Einschränkungen in jede Umweltzone einfahren.

Aufbau und Maße: Das Platzproblem beim Wunschkennzeichen

Optisch entspricht das H-Kennzeichen einem Standard-Wunschkennzeichen, trägt jedoch als letztes Zeichen den Buchstaben "H". Dies führt bei der Online-Reservierung häufig zu einem Platzproblem, das du zwingend beachten musst:

Gemäß Anlage 4 FZV darf ein einzeiliges Nummernschild (520 mm x 110 mm) maximal 8 Zeichen aufweisen. Da das "H" eine volle Stelle blockiert, bleiben für das Ortskürzel und deine persönliche Wunschkombination nur noch 7 Stellen übrig!

Ein Rechenbeispiel: Wohnst du in einem Zulassungsbezirk mit drei Buchstaben (z.B. MTK für Main-Taunus-Kreis), bleiben dir für die Buchstaben- und Zahlenkombination nur noch 4 Stellen (z.B. MTK - AB 12 H). Kombiniere deine Wünsche daher möglichst kurz und prägnant.

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Kurz & knapp: Das H-Kennzeichen

Die wichtigsten Vorgaben und Privilegien auf einen Blick:

  • Alter & Zustand: Mindestens 30 Jahre seit Erstzulassung + positives Oldtimer-Gutachten nach § 23 StVZO.
  • Zeichenlimit: Das feste "H" belegt einen Platz. Es bleiben maximal 7 freie Zeichen (inkl. Ortskürzel) nach DIN 74069.
  • Steuervorteil: Pauschale Kfz-Steuer (KraftStG) von 191,73 € jährlich für PKW (46,02 € für Motorräder).
  • Umweltzone: Generell befreit! Oldtimer dürfen nach der 35. BImSchV ohne grüne Plakette in alle Zonen einfahren.
  • Nutzung: Die gewerbliche Nutzung (z.B. als täglicher Lieferwagen) ist untersagt. Das Fahrzeug dient vorrangig der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes.

Häufige Fragen (FAQ) zum H-Kennzeichen

Darf ich mit einem H-Kennzeichen in die Umweltzone fahren?

Ja, absolut uneingeschränkt! Fahrzeuge mit amtlichem H-Kennzeichen sind von den Fahrverboten in deutschen Umweltzonen generell ausgenommen.

Gemäß der Vorgaben der 35. BImSchV (Bundes-Immissionsschutzverordnung) benötigst du für deinen anerkannten Oldtimer keine grüne Umweltplakette an der Windschutzscheibe. Das "H" auf dem Nummernschild reicht bei Kontrollen durch das Straßenverkehrsamt oder die Ordnungsämter vollkommen als Nachweis aus.

Was kostet die Reservierung eines H-Wunschkennzeichens?

Die Gebühren für ein H-Wunschkennzeichen unterscheiden sich nicht von einem regulären Kennzeichen. Die amtliche Gebühr beträgt bundesweit 12,80 Euro.

Dieser Betrag (festgelegt in der GebOSt) setzt sich zusammen aus 10,20 Euro für die Zuteilung der persönlichen Wunschkombination und 2,60 Euro für die Vorabreservierung über das Internet. Die Kosten für das Oldtimergutachten (§ 23 StVZO) beim TÜV oder der DEKRA kommen bei der Zulassung natürlich separat hinzu.

Kann ich das H-Kennzeichen mit einem Saisonkennzeichen kombinieren?

Ja, das ist seit 2017 gesetzlich erlaubt! Du kannst die steuerlichen Vorteile des Oldtimers mit der monatsgenauen Abrechnung einer Saisonzulassung verbinden.

Das sogenannte H-Saisonkennzeichen ist extrem beliebt, da Oldtimer im Winter (wegen Streusalz) ohnehin oft in der Garage stehen. Aber Vorsicht: Da das "H" und der Saison-Zeitraum (z.B. 04-10) gemeinsam auf das Blech geprägt werden müssen, schrumpft der Platz für deine Wunschkombination weiter massiv zusammen. In vielen Zulassungsbezirken mit langen Ortskürzeln ist ein H-Saisonkennzeichen aus Platzgründen nicht realisierbar.

Darf ich meinen Oldtimer mit H-Kennzeichen im Alltag nutzen?

Gesetzlich ja, versicherungstechnisch oft nein. Der Gesetzgeber (FZV) macht dir keine Vorgaben, wie oft du mit dem H-Kennzeichen fahren darfst.

Das Problem liegt meist bei der Oldtimer-Versicherung: Die sehr günstigen Tarife sind an strikte Bedingungen geknüpft. Oft verlangen Versicherungen ein jährliches Kilometerlimit (z.B. max. 8.000 km/Jahr), einen Garagenstellplatz und vor allem den Nachweis über ein zusätzliches Alltagsfahrzeug. Als primäres Pendler-Auto ist ein Oldtimer mit H-Kennzeichen daher vertraglich meist ausgeschlossen.

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